Wie man beim Online-Dating Frust vermeidet: „Die Sexflüsterer“ geben konkrete Tipps

In Zeiten von poppen.de, Joyclub, Tinder & Co. könnte das Leben doch so einfach sein. Jeder, der Lust hat, auf lockerer Basis Leute kennenzulernen, um gewisse sexuelle Fantasien auszuleben, jemand für Freundschaft+ oder eine unkonventionelle Beziehungen zu finden, müsste doch ganz easy fündig werden. Könnte man meinen. Zumal sich mittlerweile alle Bevölkerungsgruppen auf Online-Dating-Plattformen tummeln. Ich habe selbst unterschiedlichste Dating-Angebote im Internet ausprobiert – mit eher zwiespältigem Ergebnis. Damit stehe ich offensichtlich nicht allein. Auch entspanntes Daten im Internet will gelernt sein.

Jetzt entschlüsselt ein Autorenteam in dem Ratgeber „Die Sexflüsterer“ die Geheimnisse des Online-Datings. Dabei wartet das Buch von Steffen Hafenmayer, Joachim Christian Huth und Christoph Streicher nicht nur mit lockerer Umgangssprache auf, sondern vor allem mit vielen konkreten Tipps nah am Dating-Alltag. Warum können sie das? Ganz einfach: Die Autoren haben durch ihre Arbeit für die Online-Community poppen.de jede Menge Erfahrung, was das Thema angeht.

Wer sich also beim Online-Dating Frust ersparen will und nützliche Anregungen braucht, leichter die Person zu finden, die mit den eigenen Vorstellungen und Wünschen übereinstimmt, ist bei dem Ratgeber genau richtig.

Männer und Frauen haben unterschiedliche Vorlieben bei der Ansprache

Als einen der größten Knackpunkte beschreiben die Autoren die unterschiedlichen Vorstellungen von Männern und Frauen bei der Kontaktanbahnung. Männer schauen am liebsten Bildchen an und schicken daher auch mal ganz gerne Pics ihres besten Stücks ungefragt an Frauen. Die finden das aber eher nicht so geil. Frauen – so „die Sexflüsterer“ wollen persönlich angesprochen werden, denn sie lesen gerne Geschichten. Und wenn schon Bild, dann bitte mit Gesicht. Das hat übrigens gar nichts damit zu tun, dass Frauen beim Online-Flirten zurückhaltender sind. Sie sind genauso an lockeren Dates interessiert. Doch gerade Männer müssen ein paar Sachen beachten, um bei der Frauenwelt auch wirklich landen zu können. Dazu gehören passende Bilder ebenso, wie individuelle Texte und – vor dem Treffen – datingfreundliche Lebensmittel, um hier nur einige Punkte aus dem Buch zu nennen.

Bei Sex-Fantasien gibt es viele Überschneidungen

Der Ratgeber enthält aber auch viele interessante Fakten. So liegen die sexuellen Fantasien von Männern und Frauen gar nicht so weit auseinander: Dreier und Sex im Swingerclub stehen etwa bei beiden Geschlechtern hoch im Kurs. Das gehörte für mich zu den spannendsten Erkenntnissen nach der Lektüre, neben den vielen sehr praxisorientierten Tipps in Sachen Profiloptimierung und erfolgsversprechende Ansprache. Darüber hinaus werden verschiedene sexuelle Spielformen genauer erklärt. Von Rollenspielen über Cuckolding, BDSM bis hin zum perfekten Blowjob. Und man kann einen Blick hinter die geheimen Sexorte der Deutschen werfen. Etwa Swingerclubs und Parkplatzsex. Vor allem bekommt man erklärt, worauf man achten muss und wie man Signale potentieller Mitspieler interpretiert.

Abgerundet wird der Ratgeber durch ein Sex-Lexikon (selbst ich habe noch was dazugelernt) sowie eine kurze Story zur Entstehung von poppen.de, eine der größten Online-Communities Europas.

Fazit: Das Lesen des Ratgebers lohnt sich. Gerade auch für Männer, die hier extrem viel über weibliche Vorlieben lernen können. Ich werde jedenfalls künftig beim Online-Dating einige Dinge anders machen und mal schauen, ob sich die Trefferquote erhöht.

Das Buch gibt es bei allen üblichen Verkaufsstellen, also Buchläden und natürlich Amazon.

Übrigens: Ein Interview mit den Autoren gibt es am Wochenende hier zu lesen.

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